Neumarkt / Egna
Der Kern von Neumarkt liegt auf der linken Seite der Etsch. Das Kennzeichen des Dorfes ist sein stadtähnlicher Charakter mit den dicht gedrängten, aus dem 16. Jahrhundert stammenden Laubengassen, den „Saalhäusern“ (Häusern mit Durchfahrten) und Bauten im venezianischen Baustil. Zum Gemeindegebiet gehören weitere Siedlungen im Talboden (Laag, St. Florian) und auf dem Schwemmkegel des Trudner Baches (Vill, Obervill, Mazon) sowie ein kaum besiedelter, sehr gebirgiger Teil bis zum Trudner Horn.
Der Trudner Bach bildet die Grenze zwischen Neumarkt und der Vill bzw. Obervill.
Die Neumarkter Anteile rechts der Etsch Richtung Tramin mit dem Bahnhof, der Autobahnausfahrt und dem Gewerbegebiet (darunter der Sitz der Firma Würth Italia), gehören ebenfalls zum Hauptort.
Nördlich des Hauptortes, am Fuße von Castelfeder, befindet sich die Fraktion Vill mit 732 Einwohnern (2009).[1] Südlich von Neumarkt, auf halber Strecke Richtung Salurn, befindet sich Laag (Laghetti) mit dem Weiler St. Florian, das mit 1230 Einwohnern ebenfalls eine Fraktion von Neumarkt ist.[1]
Die kleine Ortschaft Mazon liegt östlich von Neumarkt auf einer Anhöhe und hat mit Gfrill 103 Einwohner
Bereits 1181 wurde eine Wiese an der Etsch in Enn genannt, auf der Holzflöße zur Beförderung auf dem Fluss zusammengestellt wurden. Gegründet wurde der Ort als burgum novum Egne im Jahre 1189 von Bischof Konrad von Trient. Durch seine zentrale Lage im Unterland an den Handelsstraßen zwischen Norden und Süden und insbesondere durch die Etschschifffahrt erlangte das Dorf im Mittelalter hohe wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Davon zeugt das „Ballhaus“, wo die Waren gelagert wurden. Im 13. Jahrhundert wurde der ursprüngliche Ort durch Hochwasser zerstört und als „Neuer Markt“ wiederaufgebaut. 1309 verlieh Herzog Otto von Tirol dem Ort Privilegien, die bestimmten, dass alle Güter, die auf Wagen oder Schiffen nach Neumarkt kamen, hier niedergelegt und durch Bewohner von Neumarkt nach einer festgesetzten Reihenfolge weiterbefördert werden mussten.
1340 wurden Teile des Ortes durch ein Feuer zerstört; mit einem 10-jährigen Steuernachlass des Landesfürsten konnte der Ort wiederaufgebaut werden. Der Ansitz Griesfeld, auch als „Spital“ bezeichnet, stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Bei Neumarkt steht die Ruine der im 12. Jahrhundert erbauten Burg Kaldiff. Der Bergfried stürzte im 19. Jahrhundert ein, danach verfiel die Burg.
( Quelle Wikipedia)
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